Heiraten mit Hund, Katze, Maus

Heiraten mit Hund
Quelle: FairyTail Pet Care

Der Hochzeitstag ist ein Tag, den man im Kreise seiner Lieben verbringen will – schließlich möchte man das eigene Glück ja mit den Freunden und Verwandten teilen. Das bedeutet für immer mehr Menschen, dass auch bestimmte Begleiter eine Rolle an diesem Tag spielen sollen: die Haustiere.

Ganz gleich, ob Hund, Katze, Pferd oder auch Exotischeres wie Reptilien und Vögel – für Paare mit Haustieren sind die meist pelzigen Freunde etwas ganz Besonderes. Daher verwundert es kaum, dass haustierfreundliche Hochzeiten ein regelrechter Trend geworden sind. Einfach den Hund an die Leine nehmen und dann ab vor den Traualtar – so leicht geht es allerdings nicht. Wenn Sie wollen, dass Ihr Haustier Sie auf Ihrer Hochzeit begleitet, sollten Sie einige Dinge beachten, damit sich am Ende alle pudelwohl statt hundeelend fühlen.

Eine Hochzeit mit Tier ist nicht überall möglich

Das Wichtigste bei der Planung für die Hochzeit ist meist, den passenden Ort zu finden. Damit ist nämlich der Rahmen abgesteckt und alles Weitere, wie Essen, Musik etc., ergibt sich daraus. Dementsprechend sollten Sie frühzeitig mit dem Besitzer des Veranstaltungsorts sprechen und abklären, ob Tiere dort überhaupt gestattet sind. Sind Haustiere willkommen, fragen Sie am besten nach, ob es Einschränkungen gibt – oft dürfen Tiere zum Beispiel nicht in den Restaurantbereich oder ins Casino.

Übernachten Sie nach der Hochzeit vor Ort, vergessen Sie nicht, ein Zimmer zu buchen, in dem auch Ihr Haustier schlafen kann (und darf).

Finden Sie den passenden Rahmen – für sich und Ihr Tier

Ist eine Location gefunden, geht es dann an die Planung der eigentlichen Hochzeitszeremonie. Sie müssen sich nun überlegen, welche Rolle Ihr Haustier bei der Hochzeit spielen soll. Das hängt zum einen natürlich von Ihren Vorstellungen ab, zum anderen aber auch von der Größe und der Persönlichkeit Ihres Haustiers. Ihr Pferd mag beispielsweise unglaublich ruhig und gar nicht schreckhaft sein, als Begleiter auf dem Weg zum Altar ist es aber trotzdem ungeeignet – und keine Kirche und kein Standesamt würde so etwas zulassen.

Ein Hund, der die Ringe zum Brautpaar bringt, wäre dagegen wohl kein Problem. Allerdings ist nicht jeder Hund für so eine Aufgabe gemacht – ein schüchterner Hund würde sich wohl eher unter einer der Bänke verkriechen, während ein leicht erregbares Tier für reichlich Chaos sorgen kann.

Binden Sie Ihr Haustier also so ein, dass es zum Veranstaltungsort, zu Ihren Vorstellungen und zur Persönlichkeit Ihres Tiers passt. Das kann durchaus auch „nur“ eine Nebenrolle für das Tier bedeuten. Sie könnten zum Beispiel Hochzeitsfotos oder Fotos für die Einladung mit dem Tier machen – das ist relativ stressfrei für alle Beteiligten und rückt Ihr Tier trotzdem mit in den Fokus.

Gute Vorbereitung bedeutet weniger Stress

Soll Ihr Haustier aber eine tragende Rolle am großen Tag spielen, müssen Sie das Ganze gut vorbereiten. Das heißt einerseits, den Auftritt mit Ihrem Haustier zu proben. Nehmen Sie es mit zum Veranstaltungsort, damit es sich dort in Ruhe umsehen und sich schon einmal an die Umgebung gewöhnen kann. Machen Sie außerdem mehrere Probedurchläufe, damit am Hochzeitstag alles „sitzt“ und Ihr Haustier sich nicht (allzu sehr) von Gerüchen, Geräuschen und fremden Gesichtern ablenken lässt.

Finden Sie außerdem jemanden, der sich am Hochzeitstag um Ihr Tier kümmert – Sie werden vollauf mit Ihren Gästen beschäftigt sein, da wird kaum Zeit bleiben, um einmal Gassi zu gehen oder Ähnliches. Am besten wählen Sie jemanden aus, der Ihr Tier gut kennt und weiß, wie er mit ihm umzugehen hat. Sorgen Sie außerdem für Wasser, Futter und einen Rückzugsort, an den sich Ihr Haustier verkriechen kann, wenn ihm der Trubel einmal zu viel wird.

Haben Sie all diese Punkte beachtet, steht einer tierfreundlichen Hochzeit nichts mehr im Wege.